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Wer kennt sie nicht, die verblüffende TV-Werbung, bei der sich ein Auto plötzlich in einen beweglichen Riesenroboter verwandelt. Was bislang nur im TV-Spot möglich ist, soll künftig Wirklichkeit werden. Forscher in den USA wollen Mini-Roboter dazu bringen, sich in beliebig andere Gegenstände umzuformen.

Vater der progammierbaren Materie: der
amerikanische Wissenschaftler Seth Goldstein
Das Geheimnis: Millionen winzig kleiner Roboter werden so programmiert, dass sie selbstständig eine neue Gestalt annehmen. So entsteht beispielsweise aus einem unscheinbaren Sandwürfel ein Möbelstück, ein Automodell oder eine Trompete. Unglaublich aber wahr.
Diesen fantastischen Vorgang präsentierte kürzlich der amerikanische Computerforscher Seth Goldstein seinen staunenden Kollegen. Jedoch bisher nur als Simulation auf dem Monitor.
Der Sandwürfel hat es in sich: Er besteht aus rund einer Million intelligenter Mini-Robotern. Die Forscher trauten ihren Augen nicht, als sie den spektakulären Verwandlungsprozess auf dem Bildschirm verfolgten: Auf Knopfdruck gerät der Sandwürfel in Wallung. Überall ruckelt, zuckelt und krabbelt es. Und es scheint, als wenn sich die Körnchen nach einem exakt festgelegten Bauplan bewegen. Zuerst ziehen Tausende von Körnchen den wimmelnden Klumpen auseinander, dann wachsen zwei dünne Arme jeweils in die eine und in die andere Richtung. Schließlich verbinden sie sich zu dem typischen Trompetenrohr.
Und langsam aber sicher formt sich an einem Ende ein Schalltrichter aus, am anderen Ende ein Mundstück. Ganz zum Schluss entwickeln sich in der Mitte die Trompetenventile. „Fantastisch, wenn das Wirklichkeit werden sollte“, kommentierte einer der anwesenden Professoren.
Die ganze Reportage im neuen TREFF!

Zukunftsmusik: Millionen Mini-Roboter, die so winzig wie ein Sandkorn sind, schwärmen aus und verwandeln sich selbstständig von einem Sandwürfel in eine Trompete. Der mit Hochleistungschips bestückte Computersand ist so intelligent, dass er auch ohne Weiteres ein Automodell formen kann
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