Abbildungen: animal press/John Liebenberg

WEISSE-LÖWEN-AUSWILDERUNG

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Mit einem Chip in die Freiheit

Löwin Zahira und Mandla, der Vater ihrer drei Jungen, dösen noch. Tierarzt Peter Rogers hat sie narkotisiert und winzige Sender unter ihre Haut gepflanzt. Die Löwenfamilie soll in die Wildnis entlassen werden. Per Funk will das Team vom „White Lion Trust“ (WLT) seine kostbaren Schützlinge überwachen. .



Ihre weiße Farbe ist besonders, birgt aber auch einige Nachteile. Linda Tucker, Gründerin und Chefin der Stiftung WTL zur Erhaltung der weißen Löwen kennt sie. So fallen weiße Löwen bei der nächtlichen Jagd eher auf als normal gefärbte, ihre Beute kann sich rechtzeitig aus dem Staub machen. Doch die Schwierigkeiten sind zu überwinden, wie Linda feststellen konnte. Seit 2006 lebt das erste Rudel aus einer Gehegehaltung wieder frei im Herzen seiner angestammten Heimat Südafrika. Trotz geringer Erfahrung jagen sie erfolgreich, leben wie ganz normale Löwen und haben auch schon die ersten Welpen
bekommen.

Jetzt soll Zahiras fünfköpfiger Klan die Basis erweitern. „Wir haben sie sorgfältig ausgesucht und darauf geachtet, dass das Elternpaar aus verschiedenen Zuchtlinien stammt, dass keiner der beiden mit dem ersten Rudel blutsverwandt ist.“ Das ist wichtig, weil die Risiken von Inzucht bei einem so kleinen Stamm von Tieren ausgeschlossen werden muss. Erstmals seit 100 Jahren wächst mit dieser Auswilderung ihr Bestand in Südafrika.

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