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Die meisten Menschen glauben an etwas – sei es an einen Gott oder an eine andere höhere Macht. Welche Religionen sind am weitesten verbreitet? TREFF zeigt es dir.

Das Judentum
Geschichte: Das Judentum ist die älteste aller Weltreligionen. Etwa 13,5 Millionen Menschen gehören ihm an. Es entstand vor etwa 4000 Jahren und geht auf Abraham zurück. Dieser schloss einen Bund mit Gott und wird als der Urvater der Juden bezeichnet.
Als Religionsbegründer wird der Prophet Moses angesehen. Er führte das jüdische Volk aus Ägypten nach Kanaan zurück. Die Juden glauben an denselben Gott wie die Christen. Auch sie erwarten einen Messias, der auf der Erde ein friedliches Gottesreich errichtet.
Die Heilige Schrift: Der Teil der christlichen Bibel, der
als das Alte Testament bezeichnet wird, erzählt die Geschichte des jüdischen Glaubens. Bei den Juden
heißt dieses Buch Thora. Es handelt von der Erschaffung der Welt, von der Arche Noah oder vom Bund Gottes mit Abraham. Außerdem enthält sie viele Gebote, nach denen die Juden leben sollen. Gläubig leben: Was für die Christen der Sonntag ist, ist für die Juden der Sabbat, der Samstag. An diesem Tag dürfen
sie keine Arbeit verrichten. Auch beim Essen gibt es Vorschriften: Die Speisen müssen „koscher“, das heißt „rein“ sein. Milch- und Fleischgerichte dürfen nicht
gemischt werden. Das jüdische Gotteshaus nennt man Synagoge, der Leiter der Gemeinde heißt Rabbi. Jüdische Mädchen werden mit zwölf Jahren, Jungen
mit 13 Jahren vollwertiges Mitglied der Glaubensgemeinde. Dann feiern sie ihre „Bat Mizwa“ bzw. „Bar Mizwa“, was „Tochter/Sohn der Pflicht“ bedeutet.
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