Wie mag es sich wohl unter geblähtem Segeltuch leben? Alien Cosmo hat den elfjährigen Felix getroffen, der auf dem Haikutter „Anna“ zu Hause
ist und auf dessen Boot bis zu acht segelbegeisterte Gäste Urlaub machen können.

TREFF: Bald geht’s ja wieder los, und du tauschst dein Zimmer in eurer Karlsruher Wohnung gegen eine Koje auf der „Anna“. Auf was freust du dich am meisten?
Felix: Ich freue mich, wenn ich wieder ein Floß bauen kann und ein Lager, in dem ich auch draußen schlafen kann. Ich liebe es, so frei zu sein.
TREFF: Wie sieht denn ein gewöhnlicher Tag an Bord aus?
Felix: Ich stehe zwischen 7 und 8 Uhr auf, hole manchmal frische Brötchen beim Bäcker und frühstücke. Anschließend unterrichtet mich meine Mutter – vier bis fünf Stunden am Tag. Wir lernen aus den Schulbüchern, die ich aus Deutschland mitgenommen habe. Wenn wir mit dem Stoff durch sind, beginnen für mich die Ferien. Nachmittags helfe ich meinem Vater beim Vorsegelsetzen oder Rudergehen und bediene bei schwachem Wind die Schot. Gerne fahre ich auch mit dem Scooter (3,3-PS-Außenboarder) und erledige Botengänge für die Crew. Das Abendessen bereiten wir dann auch gemeinsam vor: Am liebsten mag ich es, wenn wir grillen oder ein Lagerfeuer machen.
TREFF: Wie kam es, dass deine Eltern einen großen Teil des Jahres auf einem Schiff leben und arbeiten?
Felix: 1994 ist mein Vater nach Spanien gegangen, um mit einem Partner Kojen auf einer kleinen Jacht zu vermieten. Als Skipper hat er dann auch meine Mama kennengelernt. Und als dieses Schiff zu klein wurde, kaufte er die „Anna“ und baute sie aus.
Das ganze spannende Interview und viele Fakten über Haifischkutter gibt es in der neuen TREFF!

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