Sagenumwoben
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Märchenschlosser und Ritterburgen

Das Leben in der Ritterburg

Mutige Ritter, mächtige Kaiser und edle Könige – diese vergangene Welt wird in alten Schlössern und Burgen wieder lebendig. TREFF stellt dir die schönsten Ritterburgen und Märchenschlösser vor.



Ritter waren meist adliger Abstammung. Sie mussten dem Herrscher ihres Landes Treue und Gehorsam schwören und für ihn in den Krieg ziehen. Im Gegenzug bekamen sie eigenen Grundbesitz zur Verfügung gestellt. Dort ließen die Ritter für sich und ihre Angehörigen mächtige Burgen bauen. Doch das Leben dort konnte ganz schön schwierig sein. Denn es war vor allem eins – kalt! Glas war teuer, deswegen wurden die Fenster entweder mit Scheiben aus Horn, geharzten Tüchern oder Pergament abgedichtet. Durch die Ritzen pfiff der Wind. Weil Holz kostbar war, wurde oft nur die Kemenate, das ist das Schlafzimmer des Burgherrn, geheizt. Er durfte auch als Einziger ab und zu warm baden. Alle anderen wuschen sich nur unregelmäßig. Wer ein Bett besaß, hängte es mit dicken Decken ab und schlief mit mehreren Personen darin. Das hielt warm! Die meisten Bewohner nächtigten auf Strohmatratzen. Licht spendeten lange Kienspäne, die in der Wand in Eisenringen steckten. Wegen der mangelnden Hygiene waren auch Läuse und Flöhe weit verbreitet. Dazu kam ein unerträglicher Gestank! Denn wer einmal musste, suchte eine Art „Plumpsklo“ auf. Dieses war in einem Erker untergebracht und bestand aus einem hölzernen Sitz mit Loch über einem Schacht. Die Exkremente fielen direkt in eine Sickergrube oder den Burggraben.

Willst du die sagenumwobenen Schlösser und Burgen genauer kennenlernen? Dann schlag schnell in der neuen TREFF nach.



















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